Elektriker

Sicherheit im Haushalt - Elektriker

 

Laut Statistischem Bundesamt (destatis) sterben im Jahr mehr Menschen bei Unfällen im häuslichen Bereich als bei Verkehrsunfällen. 6455 Personen waren es, die 2006 bei Haushaltsunfällen ums Leben kamen, auf der Straße waren es 5174. Das Bundesamt geht davon aus, dass unter den 7127 Unfallgestorbenen, die keiner Unfallkategorie zugeordnet werden konnten, ein Großteil ebenfalls im Haushalt umkamen.

Ein gewichtiger Grund für diesen Sachverhalt sind sicherlich auch unsachgemäße Reparaturen und Installationen von technischen Geräten. Viel zu häufig werden diese von Laien durchgeführt, die entweder Geld für den Elektriker sparen wollen oder sich als Profis ausgebenden Laien, die schwarz Elektrikerleistungen anbieten. Meist hat dies erschreckende Folgen: Durch einen Stromschlag können Vorhofflimmern, Herzkammerflimmern, Herzstillstand, Atemstillstand, Verbrennungen und innere Verbrennungen auftreten, die oft tödlich enden.
Darüber hinaus hat Strom bekanntlich ein gewaltiges Potential Brände auszulösen, die ganze Häuser in Schutt und Asche legen können.

Aus diesen Gründen hat der Staat Gesetze geschaffen, die es Unbefugten verbieten, selbst an Elektronik mit einem derartigen Gefahrenpotential zu manipulieren.
Der Gesetzgeber geht berechtigterweise davon aus, dass eine Anlage, die von einem Profi installiert und gewartet wird sicherer und nachhaltig stabiler läuft . Dadurch wird das Risiko eines Unfalls während der Installation und auch Jahre später extrem vermindert.
So hilft Vater Staat dem Bürger auf lange Sicht beim sparen! Eine Elektrikerrechnung ist im Falle eines Falles nur geringer finanzieller Aufwand, verglichen mit den Kosten eines Großbrandes – im schlimmsten Fall mit Verletzten oder sogar Toten. Diese Kosten hat der Verursachende in jedem Fall zu tragen, denn wer illegaler weise mit Starkstrom hantiert, der wird auch von seiner Versicherung nicht länger geschützt.

Unfälle im Haushalt sind nach wie vor ein allgemeines Problem und eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Wer also einen Herd mit Starkstrom versorgen möchte braucht das Risiko nicht einzugehen – er kann sich einen Profi holen!


Quelle u.a. Statistisches Bundesamt